Markenpositionierung im Imagefilm: Wie neue Leistungen sichtbar werden

Wenn ein Unternehmen mehr kann, als sein Name vermuten lässt

Ein Firmenname prägt Erwartungen oft innerhalb weniger Sekunden. Beim MeisterKüchenStudio ist die erste Assoziation ziemlich eindeutig: Küchen. Für die heutige Markenpositionierung greift dieses Bild inzwischen zu kurz. Denn MKS plant längst mehr als Küchen und genau hier setzt der Imagefilm an.

Markenpositionierung im Imagefilm: Wie neue Leistungen sichtbar werden

 

Denn MKS plant längst mehr als den klassischen Küchenraum. Zum Leistungsspektrum gehören auch Wohnräume, Hauswirtschaftsräume, Badmöbel und weitere individuelle Lösungen für den Innenausbau.

Für die Kommunikation entsteht daraus ein interessantes Problem: Wie zeigt man, dass sich ein Unternehmen weiterentwickelt hat, wenn die bisherige Wahrnehmung noch an einem einzelnen Leistungsbereich hängt?

Ein Imagefilm sollte nicht einfach Leistungen aufzählen

Die naheliegende Lösung wäre gewesen, möglichst viele Bereiche im Film unterzubringen: Küche. Wohnraum. Hauswirtschaft. Innenausbau. Beratung. Planung. Montage.

Formal wäre damit alles gesagt. Beim Zuschauer würde vermutlich trotzdem wenig hängen bleiben. Denn eine längere Liste verändert noch keine Wahrnehmung. Für das Filmkonzept war deshalb zuerst eine andere Frage wichtiger: Was verbindet all diese Leistungen?

Bei MKS ist es die Planung von Räumen, die zum Alltag der Menschen passen. Die Küche ist ein Teil davon, aber eben nicht der einzige. Damit verschiebt sich auch die Geschichte des Films. Statt einzelne Produkte nebeneinanderzustellen, kann das Unternehmen als Partner für die Gestaltung des eigenen Zuhauses gezeigt werden.

Wenn sich das Unternehmen verändert, muss die Kommunikation nachziehen

Dieses Problem betrifft viele Unternehmen. Ein Betrieb startet mit einer bestimmten Leistung und wird dafür bekannt. Mit der Zeit kommen neue Kompetenzen, Produkte oder Geschäftsfelder hinzu. Bestehende Kunden kennen diese Entwicklung vielleicht. Wer das Unternehmen neu entdeckt, sieht zunächst das alte Bild.

Manchmal verstärken Firmenname, Website oder bisherige Kommunikation diese Wahrnehmung zusätzlich. Das Ergebnis: Das tatsächliche Angebot ist größer als das Bild, das im Kopf der Zielgruppe existiert.

Ein neuer Claim allein löst das selten. Auch eine zusätzliche Leistungsseite auf der Website erreicht nur diejenigen, die sich bereits ausführlicher mit dem Unternehmen beschäftigen. Film kann an einer früheren Stelle ansetzen. Bilder schaffen innerhalb kurzer Zeit Zusammenhänge zwischen Menschen, Räumen, Arbeitsweise und Leistungen.

Bei MKS wurde aus dem Küchenstudio ein Blick auf das gesamte Zuhause

Für den Film bedeutete das: Die Küche durfte weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Sie sollte MKS aber nicht mehr vollständig definieren. Stattdessen musste sichtbar werden, wie das Team denkt und arbeitet.

Persönliche Beratung, individuelle Planung und die Umsetzung vor Ort gehören genauso zur Marke wie Möbel, Materialien und fertige Räume. Daraus entstand die kommunikative Klammer: „Zuhause wird Lieblingsort.“ und „Geplant für dein Leben.“

Beide Aussagen funktionieren über die einzelne Küche hinaus. Sie stellen den Menschen und seinen Alltag in den Mittelpunkt und schaffen damit Raum für das gesamte Leistungsspektrum von MKS.

Echte Menschen statt austauschbarer Hochglanzwelt

Eine weitere Frage war, wie hochwertig der Film wirken soll, ohne die Persönlichkeit des Unternehmens zu verlieren. MKS ist ein persönliches, inhabergeführtes Küchenstudio. Beratung und Zusammenarbeit mit dem Team sind ein Teil des Produkterlebnisses. Deshalb sollten auch die Menschen hinter dem Unternehmen sichtbar werden.

Ein Imagefilm muss ein kleines oder mittelständisches Unternehmen nicht künstlich größer erscheinen lassen. Viel interessanter ist, die Eigenschaften herauszuarbeiten, die größere Wettbewerber schwer kopieren können: persönliche Beratung, kurze Wege, Erfahrung und ein direkter Ansprechpartner.

Für MKS bedeutete das, eine hochwertige Bildwelt mit einem persönlichen Auftritt zu verbinden.

Der Film wird Teil einer größeren Veränderung

Ein Imagefilm allein verändert noch keine Marke. Er kann aber sehr deutlich zeigen, wohin sich ein Unternehmen entwickelt. Bei MKS fügt sich der Film deshalb in einen größeren Prozess ein. Markenauftritt und Kommunikation lösen sich Stück für Stück von der engen Wahrnehmung als reines Küchenstudio.

Diese Entwicklung zeigt sich auch im neuen Erscheinungsbild. Logo, Visitenkarten und Flyer wurden neu gestaltet und auf die veränderte Markenpositionierung abgestimmt. So entsteht nach und nach ein Auftritt, der das heutige Leistungsspektrum besser abbildet.

 

Die neue Richtung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: MKS plant Räume weiter.

 

Küche bleibt ein wichtiger Bestandteil. Hinzu kommt die Kompetenz für Wohnraum und Innenausbau. Der Imagefilm macht diese Entwicklung innerhalb kurzer Zeit sichtbar und fügt sich in einen Markenauftritt ein, der MKS breiter und passender positioniert.

Was andere Unternehmen daraus mitnehmen können

Wenn das Angebot eines Unternehmens wächst, sollte man nicht automatisch versuchen, jede neue Leistung gleich stark zu kommunizieren. Die wichtigere Frage lautet: Welche gemeinsame Idee verbindet das, was wir heute anbieten?

Erst daraus entsteht eine Positionierung, die sich verständlich kommunizieren lässt. Für einen Imagefilm bedeutet das: weniger Leistungskatalog, mehr Zusammenhang. Denn Zuschauer müssen nach einem Film nicht jede einzelne Leistung auswendig kennen. Sie sollten verstanden haben, wofür das Unternehmen heute steht und weshalb sie sich näher damit beschäftigen sollten.

Euer Unternehmen hat sich weiterentwickelt, eure Kommunikation noch nicht? Lasst uns darüber sprechen.