6K - Neuigkeiten für Pixelzähler

Was das heißt und was es für dich bedeutet

Panasonic hat schon 2017 mit der Lumix GH5 die erste Consumer Kamera herausgebracht, die 6K-Videos aufzeichnen kann.

6K - Was bedeutet das?

Der Pixel-Hype startete etwa 2003 mit HD und brachte viel Wirbel in die Videoproduktionen. Videos in HD, also 1920 x 1080 Pixel aufzunehmen war ein großes Ding. Noch detailliertere Bilder durch mehr Pixel. Heute ist es Standard – auch Smartphones können schon längst in High Definition aufnehmen.

Doch der Pixelwahn geht weiter. Es wurde direkt auf 4K (4096 x 2160 Pixel) gesprungen. Inzwischen sind sogar 6K Videos mit Consumer Kameras möglich. Das sind dann schon 6144 x 3160 Pixel.

Jedes Einzelbild (Standard: 25 Bilder pro Sekunde, 24 oder 30 sind auch möglich) hat also 6144 x 3160 Pixel. Mehr als manche Fotokameras damals überhaupt aufnehmen konnten. Das bringt größere Datenraten mit sich und bedarf einem entsprechenden Endgerät zum Abspielen der Videos.

Das Bild zeigt verschiedene Einstellungsgrößen bei Kameras. Es wird der Unterschied zwischen HD, 4K und 6K gezeigt.

Muss ich jetzt 4K oder gar 6K Videos produzieren, um auf dem Stand der Technik zu sein?

HD ist okay. Für die normale Anzeige auf Laptops oder Handys reicht es meist aus. 4K wird zum Standard. Beispielsweise auf YouTube werden 4K-Inhalte hervorgehoben. Die meisten Laptops und Handys haben jetzt auch 4K-Displays und können das auch ruckelfrei abspielen. Daher produzieren wir unsere meisten Inhalte in 4K. Unsere Kameras zeichnen zwar mit 6K bis zu 8K auf, aber damit können unsere Kunden noch wenig anfangen. 

Generell gilt: wichtiger ist die gute Beleuchtung des Videos, die für knackige Bilder sorgt. Lieber ein Qualitatives HD- als ein liebloses 4K-Bild.

Warum trotzdem in 6K aufzeichnen?

Unsere Videoproduktionen nehmen wir fast ausschließlich in 6K oder auch 8K auf, auch wenn sie “nur” für’s Internet produziert werden.

Der Grund: 6K-Videos auf 4K herunter zurechnen bringt uns eine extra Nuance Bildschärfe. Und noch ein wichtiger Vorteil, gerade bei Interviews: In das 6K Material kann man nachträglich um das Doppelte “hereinspringen”. Somit kann man den Schnitt im Video verdecken. Gerade für Interviews ist das Gold wert – so sind “Ähms” oder Füllsätze schnell beschnitten. Früher brauchten wir dafür zwei Kameras. Heute reicht im Notfall auch mal eine 6K-Kamera.

Fazit: In 4K oder 6K aufzuzeichnen ist sinnvoll, um das Bild später anders zu platzieren, den Schnitt zu verdecken und etwas mehr Schärfe zu bekommen. Die Zukunft wird zeigen, ob der Pixelwahn weitergeht und Displays in Zukunft standardmäßig in 6 bis 8K geliefert werden.

Daher konzentrieren wir uns lieber auf ein gut aufgebautes und ausgeleuchtetes Bild, als uns an den hohen Pixelzahlen festzuhalten. Allen voran geht – wie immer – der Inhalt.

Jung. Bestimmt. Zielorientiert. Das Filmteam Koschmiederfilm

Wir sind ein junges Filmteam, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Botschaften zu kreieren, die fesseln. Bilder zu erschaffen, die bewegen. Texte zu erstellen, die überzeugen. Videos zu drehen, die uns mitnehmen.

In einer Welt, die das Wischiwaschi zum Maßstab erheben will, suchen und finden wir klare Aussagen: Deutliche Konturen, direkte Worte und starke Bilder. Die besten und einfachsten Wege zum Ziel nehmen wir klar, instinktiv und ohne Navigationssystem. Koschmiederfilm rückt Produkte, Arbeitsabläufe und Personen ins richtige Licht.

Immer auf der Suche nach neuen Perspektiven. Das Filmteam in Aktion:

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